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Tagebuch eines Tourguides der Motorradfreunde Kochertal…

4 Tagesausfahrt Eifel
2019-08-30 bis 2019-09-02
1.Tag Anfahrt ~460km
Am Freitag um 9:00 Uhr machten sich 15 Motorradfreunde auf den Weg in die Eifel, in Mainhardt kamen 5 Weitere hinzu. Das erste Ziel war die Moonlight Ranch bei Eppingen wo 3 Weitere auf uns warteten. Als bei Großbottwar der Tourguide merkte, dass er die Schwarzwald-Tour im Navi hatte, hat kurzerhand Dieter die Truppe zur Ranch geführt. Mit 1h Verspätung ging es dann los. Sinsheim, Autobahn A61 zum Hunsrück zur Mittagspause. In Maria Laach sind wir zum See, (Maar) zu einer Kaffeepause abgefahren. Von dort durch die Eifel mit Kurven ohne Ende zum Hotel Seemöwe in Einruhr. Zimmer, Frühstück und Abendessen toll.
2. Tag Rundtour Eifel, Ardennen, Luxemburg, Eifel ~300km
Samstag morgens 08:30 Uhr Abfahrt durch tiefe Täler viel Wald und Moor, Ankunft in Spa Francorchamps, Überraschung: die Formel1 ist da... Menschen ohne Ende, kein Platz zum Parken (€15.- für 2h je Motorrad). Also weiter nach Spa selbst, kurz ins Aldi und eine Rudi Gedächtnispause. Dann weiter durch die Ardennen nach Luxemburg. Dort Tanken und Zigaretten, Mittagessen naja. Jetzt quer durch die Eifel nach Wallenborn um dort den Kaltwasser Geysir zu bestaunen. O Gott die Zeit… also im Eilmarsch nordwärts durch die Eifel zum Hotel. 30min später als geplant dort angekommen. Hier mal ein Lob an unsere östrogene Fraktion der Fahrer und Beifahrer, sie haben Standing gezeigt.
3. Tag Rundtour Eifel, Ardennen, Holland, Eifel ~250km
Sonntag 8:30 Uhr Abfahrt Arschkalt und Feucht! Hoppla! Vorsicht in den Kurven, aber alles geht gut. Erst kurz Monschau vom Balkon aus betrachten, danach über Kurven und durch Täler Richtung Lüttich. Von dort über die Autobahn nach Maastricht in Holland. 1h Aufenthalt, tolle Altstadt, Geschäfte offen SHOPPING! Nach Gedenken an Rudi weiter über Geleen nach Heinsberg, Selfkant dann Aachen am Dom. Dort 1,5h Aufenthalt, eine Hans-Wurst essen, Dom und Rathaus besichtigen, Printen kaufen. Im Schnellgang über die alte Himmelsleiter zum Rursee dort Strecke für Motorräder gesperrt - einfach durchgefahren, könnte schwören war nur bis 17:00 Uhr gesperrt. Endlich Hotel, Essen, Trinken und Quatschen.
4. Tag Rückfahrt Eifel, Luxemburg, Pfälzer Wald, Gaildorf ~500km
8:30 Uhr Abfahrt noch immer Arschkalt, aber Truppe war richtig gut drauf. Abschluss Foto und dann los. Über unzählige Kurven und Täler nach Vianden in Luxemburg. Dort natürlich wieder an Rudi gedacht. Von da entlang der Sauer (Our) bis Trier dann auf die Autobahn bis dicht bei Kaiserslautern. Direkt in den Pfälzer Wald zum Johanniskreuz ein bekannter Biker Treffpunkt zum Mittag, extra für uns geöffnet. Nach der Mittagspause und einem Reim von Undine an mich, noch eine Runde im Pfälzer Wald Achterbahn fahren angesagt, bevor es über Landau und Speyer zur A61 und dann nach Hause ging. Am Ende löste sich der Tross auf der A6 in alle Richtungen auf. Unsere Günzburger Freunde fuhren auf der A6 und A7 nach Hause. Alles verlief ohne Blessuren und Defekte, was natürlich immer wichtig ist und unserer gut geordneten Kolonnen Fahrweise geschuldet ist.

Harald

 

Oder aus der Sicht einer Mitreisenden:

Eifel Ausfahrt 30.08.2019 – 02.09.2019
Mit 23 Motorradfreunden auf 18 Motorrädern ging es für die Motorradfreunde Kochertal kürzlich ins Kurven - Eldorado Eifel.
Die erste Pause verbrachten wir in Eppingen in der Moonlight Ranch, wo noch 3 Motorradfreunde hinzukamen. Brötchen und Kaffee waren bereits für uns bereit gestellt. Ein sonniger Tag führte uns anschließend über die Autobahn nach Waldlaubersheim zum Biergarten Euro Rast Park zum kurzen Mittagessen. Nach der Autobahn ging es kurvig ins wunderschöne Maria Laach, wo wir eine Kaffeepause am See (Hofladen Maria Laach) einlegten. Durch eine hügelige Landschaft erreichten wir in vielen Schräglagen weiter Simmerath-Einruhr. Am Hotel Seemöwe hatten die in Unterrot Gestarteten 442 km auf dem Kilometerzähler. Wir waren in Gästehäusern hinter dem eigentlichen Hotel untergebracht. Am Abend gab es Rotbarsch mit Kartoffeln und Spinat. Einige Nimmermüde setzten sich mit diversen Getränken auf die Hotelterrasse und ließen den Abend mit Benzingesprächen ausklingen.
Am nächsten Morgen überraschte uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Pünktlich um 8.30 Uhr fuhren wir zur Rennstrecke Spa-Francorchamps, wo an diesem Wochenende der große Preis von Belgien stattfand. Auf dem Weg dorthin passierten wir auch traumhafte Alleen und prächtige Villen, umsäumt von parkähnlichen Grundstücken. Da 90.000 Besucher in Spa-Francorchamps unterwegs waren, verließen wir die Gegend um die Rennstrecke schnell wieder, denn auch der vom Hotel empfohlene Aussichtspunkt war überbelegt. Wir fuhren runter in die Stadt Spa und legten eine Rudi-Gedächtnis-Cappuccino-Pause ein. Ganz entspannt saßen wir im Schatten unter „Bohnenbäumen“. Dann ging es weiter durch die Ardennen Richtung Luxemburg. Wir durchquerten die Nordspitze Luxemburgs und gingen Pizza essen. Anschließend flitzten wir nach Wallenborn zur Besichtigung des Kaltwasser Geysirs. (Empfehlung einer Motorradfreundin). Unser Tourguide Harald spendierte jedem den Eintritt! Danke Harald! Anschließend ging es nordwärts durch die Eifel zurück zum Hotel. Bei 30 Grad war es uns sehr heiß, so dass wir zügig fuhren. Beobachter hätten meinen können, wir wären auf der Flucht. Aber eigentlich wollten wir nur pünktlich zum Abendessen zurück sein. Heute gab es Kassler und Sauerkraut; auf der Seeterrasse beendete man bei den verschiedensten Getränken den schönen Tag.
Am Sonntag hatte es nur 9 Grad und es nieselte. Zwei Motorradfreunde beschlossen Schiff zu fahren und zwei weitere Motorradfreunde machten eine gemütliche Extratour durch die Eifel. Der Rest der Truppe fuhr nach Maastricht. Dort gab es im Zentrum den Konzertplatz André Rieu. Unser Tourguide spendierte uns eine Stunde zur freien Verfügung: Man konnte durch die wunderschönen, engen Altstadtgässlein spazieren, Kirchen anschauen, sich ins Café setzen und sogar einkaufen! Alle Geschäfte hatten geöffnet und unten an der Maas (Fluss) spielte eine Band Hits von den Beatles und den Rolling Stones. Man konnte über den Markt schlendern und Fischbrötchen essen oder zum McDonald’s gehen (Kevin, 28 Jahre, Moped mit 160 PS). Es ging weiter durch Holland nach Geleen und über die Selfkant (Berg) nach Aachen. Dort parkten wir im Parkhaus. Wir fuhren alle an der Schranke vorbei, ohne ein Ticket zu lösen und stellten uns auf Ebene 4. Sofort kam ein Mitarbeiter an und meinte, so ginge das nicht. Wir boten an, für 4 Mopeds den Preis für 1 Ticket zu zahlen. Dank des Verhandlungsgeschickes unseres Tourguides Harald durften wir alle ganz oben auf Ebene 7 kostenlos parken. Gegen ein kleines Trinkgeld (von Harald) öffnete uns derselbe Mitarbeiter beim Ausfahren sogar die Schranke! Am Domplatz aßen wir leckere Currywurst vom „Hanswurst“. Manche kauften Printen als Mitbringsel. Am Domplatz trafen wir Claudia, die Frau des Tourguides. Beide machten mit uns eine kleine Dom- und Rathausführung. Nach 1,5 Stunden fuhren wir über die Himmelsleiter zurück in die Eifel am langen Rurstausee vorbei. Es waren wunderschöne Ausblicke und eine kurvenreiche Ausfahrt bei angenehmen Temperaturen um 20 Grad. Das Abendessen umfasste eine Suppe, Hackbraten und als Nachtisch ein Windbeutel mit Schokocreme. Das Abendprogramm umfasste nichts Neues.
Am Montag war Tag der Abreise mit dem üblichen Gruppenbild mit Banner. Wir verabschiedeten uns von Karin und Joggel, die noch auf einen kurzen Abstecher an der Nordsee vorbeischauen wollten. Es ging auf einer leeren und kurvigen Strecke durch die Ardennen/Eifel entlang der luxemburgischen Grenze. Harald führte uns nach Vianden zur Kaffeepause am Fluss Our. Vianden ist ein malerischer Ort mit renoviertem Schloss. Anschließend ging es weiter am Fluss entlang. Wir überquerten den Grenzfluss mehrfach und pendelten zwischen D und L Richtung Trier. Leider mussten wir irgendwann wieder mal auf der Autobahn Richtung Speyer ein paar Kilometer machen, bevor wir zum Biker Treff Johanniskreuz geführt wurden. Die Autobahn war jedoch frei und es ließ sich gut fahren bei 140km/h Durchschnittstempo. Im Bikertreff Johanniskreuz wurde Mittagessen á la carte serviert. Danach verabschiedete man sich, da einige auf unterschiedlichen Wegen nach Hause fuhren. Undine bedankte sich mit einem Gedicht im Namen aller Motorradfreunde bei Harald. Danke Undine – das hast du wieder sehr fein gemacht! Anschließend machten wir Bekanntschaft mit dem Elmsteiner Tal, das von Motorradfahrern am Wochenende nicht befahren werden darf.
Alle Motorradfreunde kamen unfallfrei wieder zu Hause an und werden noch lange von den schönen Eindrücken in der Eifel zehren. In den vier Tagen haben wir etwa 1500 km zurückgelegt.

 

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